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    Archived pages: 6 . Archive date: 2014-09.

  • Title: Rechtsanwalt und Steuerberater Ottmar Gerhardt - Fachanwalt für Strafrecht und Steuerrecht in 04317 Leipzig
    Descriptive info: .. Ottmar Gerhardt.. Rechtsanwalt / Steuerberater.. Fachanwalt für Steuerrecht.. Fachanwalt für Strafrecht.. weiter..

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  • Title: Rechtsanwalt und Steuerberater Ottmar Gerhardt - Fachanwalt für Strafrecht und Steuerrecht in Leipzig
    Descriptive info: 1976 - 1983 Finanzbeamter.. 1983 - 1987 Studium der Rechtswissenschaften.. 1988 - 1991 Referendariat.. 1991 - 1999 Angestellter in WP-/StB-Gesellschaften.. seit 1999 in eigener Kanzlei tätig.. 1995 Zulassung zur Rechtsanwaltschaft.. 1996 Bestellung zum Steuerberater.. seit 2002 Fachanwalt für Steuerrecht.. seit 2005 Fachanwalt für Strafrecht..

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  • Title: Rechtsanwalt und Steuerberater Ottmar Gerhardt - Fachanwalt für Strafrecht und Steuerrecht in Leipzig
    Descriptive info: Sehr geehrte Damen und Herren,.. in der Anwalts- und Steuerberatungskanzlei Ottmar Gerhardt möchte ich Sie herzlich willkomen heißen!.. Ich berate und vertrete Sie.. strafrechtlich.. und.. steuerrechtlich.. Neben der laufenden Auswertung von Fachliteratur habe ich mich in den zurückliegenden drei Jahren auch in folgenden Seminaren fortgebildet:.. 12.. 04.. 14 Aktuelle Entwicklung des Arztstrafrechts.. 11.. 14 Aktuelle Rechtsprechung in Strafsachen; insbesondere zum Deal, Jugendstraf- und Verkehrsstrafrecht.. 15.. 11.. 13 Steuerfahndung - Finanzamt für Strafsachen - Gericht - Verteidigungsstrategien im Steuerstrafrecht.. 13 Die Rüge der fehlerhaften Anklageschrift im Wirtschafts- und Steuerstrafrecht.. 22..  ...   Nichtverlesung der Anklageschrift - ein völlig unterschätztes Instrument effektiver Strafverteidigung.. 05.. 12 Strafrecht bei Sanierung und Insolvenz von Unternehmen.. 17.. 07.. 14 Aktuelles Steuerrecht II/2014.. 27.. 03.. 14 Aktuelles Steuerrecht I/2014.. 09.. 13 Betriebsprüfung.. 29.. 13 Praxis der E-Bilanz.. 13 Die Unterschiede zwischen Handels- und Steuerbilanz in der Praxis kleiner und mittlerer Unternehmen.. 19.. 13 Brennpunkte der GmbH-Besteuerung in 2013.. 20.. 12 Das BilMoG in der praktischen Umsetzung.. 02.. 12 Änderungen im Steuer- und Gesellschaftsrecht 2011/2012.. 18.. 12 Übertragung der Steuerschuld nach 13 b UStG.. 10.. 11 Praxishinweise steuerliches Verfahrensrecht..

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  • Title: Rechtsanwalt und Steuerberater Gerhardt - Fachanwalt für Steuerrecht und Strafrecht in 04317 Leipzig
    Descriptive info: Riebeckstraße 65 (Notfallzentrum).. Tel.. : 0341 / 96 28 99 0.. : 0176 / 75 78 30 19.. Fax: 0341 / 96 28 99 1.. eMail:..

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  • Title: Rechtsanwalt und Steuerberater Ottmar Gerhardt - Fachanwalt für Strafrecht und Steuerrecht in Leipzig
    Descriptive info: Aktuelles.. Ihre Mandanteninformationen des Monats August 2014.. der Ihnen nun vorliegende Brief möchte Sie über wesentliche, vollzogene oder geplante Änderungen im Steuer- und Wirtschaftsrecht der letzten Monate informieren und Ihnen Anlass bieten, auch bestehende Sachverhalte zu überprüfen.. Bitte lesen Sie im Einzelnen:.. Inhalt.. Privatbereich.. 1.. Kein Schuldzinsenabzug nach Aufgabe der Einkünfteerzielungsabsicht.. 2.. Abzug nachträglicher Schuldzinsen als Werbungskosten.. 3.. Kindergeld in der Unternehmensphase bei PreMaster-Programm.. 4.. Einzelfragen zur Spendenhaftung geklärt.. 5.. Finanzamt darf bei Nachzahlungszinsen nicht übertreiben.. 6.. Bundesgerichtshof entscheidet: Kein Mitverschulden wegen Nichttragens eines Fahrradhelms.. 7.. Kündigung wegen Hinaustragens der Vermieterin ist unwirksam.. 8.. Untervermietung bei Auslandsaufenthalt erlaubt.. 9.. Fahrtkosten können für Behinderte zur Steuerfalle werden.. 10.. Häusliches Arbeitszimmer bei Poolarbeitsplatz.. Betreute Kinder sind unfallversichert.. Werbungskostenabzug für umgekehrte Familienheimfahrten zulässig.. 13.. Vorfälligkeitsentschädigung bei Immobilienverkauf: Kein Werbungskostenabzug.. Unternehmer und Freiberufler.. Reverse-Charge-Verfahren: Neues zur Steuerschuldnerschaft bei Bauleistungen.. Ohne Leistungserbringung kein Vorsteuerabzug aus Anzahlungen.. Umsatzsteuersatz für eBooks und Online-Bibliotheken.. 30 %ige Pauschsteuer für Geschenke ist keine Betriebsausgabe.. Nicht immer darf das Finanzamt Steuerbescheide nachträglich ändern.. Fahrtkosten bei Azubis: Keine Reisekosten für Fahrten zum Ausbildungsbetrieb.. Kirchlicher Arbeitgeber darf konfessionslose Bewerberin ablehnen.. Übersendung eines Steuerbescheids per Telefax.. Ruhezeiten: Nach sechs Stunden muss Pause sein.. Sind Probearbeit und Schnuppertage sozialversicherungspflichtig?.. Befreiung von der RV-Pflicht bei Minijobs und die Folgen.. GmbH-Gesellschafter/-Geschäftsführer.. Dienstwagen: Pkw-Überlassung führt immer zu geldwertem Vorteil auch bei geringem Gebrauch.. Ein Abzug nachträglicher Schuldzinsen kommt nicht in Betracht, wenn die Einkünfteerzielungsabsicht bereits vor Verkauf der Immobilie weggefallen ist.. Hintergrund.. Der Kläger erwarb 1999 ein u.. a.. mit einer Gaststätte und mit 7 Ferienwohnungen bebautes Grundstück, aus dem er in den Streitjahren 2003 bis 2006 (negative) Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung erzielte.. Wegen mangelnder Rentabilität des Gesamtobjekts versuchte der Kläger parallel zu seinen Vermietungsbemühungen ab Mai 2003, das Objekt zu veräußern, was letztlich 2008 gelang.. Das Finanzamt ging davon aus, dass der Kläger seine Einkünfteerzielungsabsicht mit Blick auf die seit 2003 unternommenen Verkaufsbemühungen aufgegeben habe und berücksichtigte dementsprechend die vom Kläger in den Streitjahren ermittelten Einkünfte aus der Immobilie nicht.. Das Finanzgericht gab der Klage in diesem Punkt teilweise statt.. Es ging zwar auch davon aus, dass der Kläger seine Einkünfteerzielungsabsicht schon 2003 aufgegeben habe; unbeschadet dessen seien die in den Streitjahren vom Kläger gezahlten nachträglichen Schuldzinsen aber nach den Grundsätzen der höchstrichterlichen Rechtsprechung als Werbungskosten einkünftemindernd zu berücksichtigen.. Entscheidung.. Der Bundesfinanzhof hob die Vorentscheidung auf und wies die Sache an das Finanzgericht zurück.. Dabei hob er hervor, dass ein fortdauernder Veranlassungszusammenhang von sog.. nachträglichen Schuldzinsen mit früheren Einkünften aus Vermietung und Verpachtung nicht anzunehmen sei, wenn der Steuerpflichtige zwar ursprünglich mit Einkünfteerzielungsabsicht gehandelt hat, seine Absicht zu einer (weiteren) Einkünfteerzielung jedoch bereits vor der Veräußerung des Immobilienobjekts aus anderen Gründen weggefallen ist.. Nachträgliche Schuldzinsen können auch im Fall einer nicht steuerbaren Veräußerung einer vermieteten Immobilie grundsätzlich als Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung abgezogen werden.. Der Kläger war an einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) beteiligt, die im Jahr 1996 ein Mehrfamilienhaus errichtete, welches nach Fertigstellung der Erzielung von Einkünften aus Vermietung und Verpachtung diente.. Die GbR veräußerte das Mehrfamilienhaus im Jahr 2007 nach Ablauf der einkommensteuerrechtlichen Veräußerungsfrist.. Der Erlös aus der nicht steuerbaren Veräußerung der Immobilie reichte nicht aus, um die im Zuge der Herstellung des Objekts aufgenommenen Darlehensverbindlichkeiten vollständig auszugleichen.. Das verbliebene Restdarlehen wurde daher anteilig durch den Kläger getilgt.. Hierfür musste er ein neues (Umschuldungs-)Darlehen aufnehmen; die auf dieses Darlehen gezahlten Schuldzinsen machte der Kläger im Rahmen seiner Einkommensteuererklärungen für die Streitjahre 2009 und 2010 als (nachträgliche) Werbungskosten bei den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung geltend.. Das Finanzamt berücksichtigte die geltend gemachten Schuldzinsen nicht; das Finanzgericht gab dem Kläger demgegenüber Recht.. Die Entscheidung knüpft an ein älteres Urteil an, mit dem der Bundesfinanzhof den nachträglichen Schuldzinsenabzug auch schon im Fall einer steuerbaren Veräußerung zugelassen hatte.. In seiner aktuellen Entscheidung erweitert der Bundesfinanzhof nunmehr die Möglichkeit des Schuldzinsenabzugs: Ein solcher ist grundsätzlich auch nach einer nicht steuerbaren Veräußerung der Immobilie möglich, wenn und soweit die Verbindlichkeiten durch den Veräußerungserlös nicht getilgt werden können.. Voraussetzung ist dafür aber u.. , dass der Steuerpflichtige den aus der Veräußerung der bislang vermieteten Immobilie erzielten Erlös soweit nicht Tilgungshindernisse entgegenstehen stets und in vollem Umfang zur Ablösung des Anschaffungsdarlehens verwendet.. Auch auf Refinanzierungs- oder Umschuldungsdarlehen gezahlte Schuldzinsen erkennt der Bundesfinanzhof grundsätzlich an, soweit die Valuta des Umschuldungsdarlehens nicht über den abzulösenden Restdarlehensbetrag hinausgeht und die Umschuldung sich im Rahmen einer marktüblichen Finanzierung wozu regelmäßig auch eine vertraglich fixierte Tilgungsvereinbarung gehört bewegt.. Eltern können für ihre Kinder auch für die Dauer der Unternehmensphase eines sog.. PreMaster-Programms grundsätzlich Kindergeld bekommen.. Mit einem PreMaster-Programm unterstützen Unternehmen Absolventen von Bachelor-Studiengängen auf dem Weg zum Abschluss eines Master-Studiums.. In der dem eigentlichen Master-Studium vorangehenden einjährigen sog.. Unternehmensphase werden den angehenden Studenten im Betrieb fachspezifische Kenntnisse, Fertigkeiten und Erfahrungen vermittelt.. Im Rahmen dieses Trainings on-the-job werden sie im Unternehmen einer Ankerabteilung zugewiesen und von einem persönlichen Mentor betreut.. Die Teilnehmer sind verpflichtet, unmittelbar nach Abschluss der Unternehmensphase ein Masterstudium aufzunehmen.. Im Streitfall hatte die beklagte Familienkasse diese Unternehmensphase wegen des vorangegangenen Bachelorstudiums als Zweitausbildung und wegen des von dem Unternehmen gezahlten erheblichen Entgelts als eine Erwerbstätigkeit angesehen, die einem Anspruch auf Kindergeld entgegenstehe.. Dem ist das Finanzgericht nicht gefolgt.. Es sieht in der Unternehmensphase ein sog.. Ausbildungsdienstverhältnis, weil es darauf ausgerichtet sei, die Zeit und die Arbeitskraft des Teilnehmers in erster Linie für dessen Ausbildung und nicht für Erwerbszwecke innerhalb des Unternehmens einzusetzen.. Mit dieser Begründung hat das Gericht daher für diesen Zeitraum der Klage eines Vaters auf Gewährung von Kindergeld für seine Tochter stattgegeben.. Wer wann und in welcher Höhe für falsch ausgestellte Spendenbescheinigungen oder zweckfremde Mittelverwendungen haftet, stellt die Oberfinanzdirektion Frankfurt mit Verfügung vom 17.. 3.. 2014 dar.. Besonderes Augenmerk legt die Oberfinanzdirektion dabei auf die Bestimmung des Haftungsschuldners und den Vertrauensschutz beim Zuwendenden.. Wer vorsätzlich oder grob fahrlässig eine falsche Spendenbescheinigung ausstellt oder die zweckfremde Verwendung von Spendenmitteln veranlasst, haftet für die entgangene Steuer.. Insoweit wird also zwischen einer Aussteller- und einer Veranlasserhaftung unterschieden.. Welche Grundsätze bei der Haftungsinanspruchnahme gelten, hat die Oberfinanzdirektion Frankfurt nun mit Verfügung vom 17.. 2014 dargestellt.. Folgende Aspekte dieser Weisung sind hervorzuheben:.. Der Ausstellerhaftung unterliegt grundsätzlich nur die betroffene Körperschaft, da Zuwendungsbestätigungen ausdrücklich nur vom Empfänger ausgestellt werden dürfen.. Gegenüber einer natürlichen Person kann eine Ausstellerhaftung allenfalls dann eingreifen, wenn diese außerhalb des ihr zugewiesenen Wirkungskreises gehandelt hat.. In Fällen der Veranlasserhaftung muss ebenfalls vorrangig die Körperschaft in Haftung genommen werden.. Eine natürliche Person ist als Haftungsschuldner in Anspruch zu nehmen, wenn sie selbst Zuwendungsempfänger ist und die unrichtigen Zuwendungsbestätigungen ausgestellt hat.. Im Fall von BGB-Gesellschaften und Gemeinschaften kommen als Haftungsschuldner zwar grundsätzlich sämtliche Gesellschafter in Betracht, vorrangig soll aber die jeweils handelnde Person in Anspruch genommen werden.. Bei der Haftungsprüfung muss stets übergeprüft werden, ob der Zuwendende gutgläubig war (Kopplung des Haftungstatbestands an den Vertrauensschutz beim Zuwendenden).. Der Zuwendende darf darauf vertrauen, dass die ausgestellte Bestätigung richtig ist.. Dies gilt jedoch nicht, wenn er die Bestätigung durch unlautere Mittel oder falsche Angaben erwirkt hat, ihm die Unrichtigkeit der Bestätigung bekannt war oder aufgrund einer groben Fahrlässigkeit nicht bekannt war.. Zudem darf der Zuwendende den Abzug der Spende nicht mehr in seiner Steuererklärung beantragen, sobald der Aussteller ihm gegenüber die unrichtige Zuwendungsbestätigung widerrufen hat (Entfall des Vertrauensschutzes).. Die entgangene Steuer, für die der Haftenden in Anspruch genommen wird, beträgt 30 % der Zuwendungsbeträge.. Unerheblich ist in diesem Zusammenhang, in welchem Umfang sich die Spenden bei den Zuwendenden tatsächlich steuermindernd ausgewirkt haben.. Die Bemessungsgrundlage für die 30 %ige Haftungshöhe bilden in Fällen der Ausstellerhaftung die Zuwendungen, die in unrichtigen Zuwendungsbestätigungen ausgewiesen wurden.. In Fällen der Veranlasserhaftung ist die Summe der fehlverwendeten Zuwendungen heranzuziehen.. Die Festsetzungsfrist für die Spendenhaftung ist an die Festsetzungsfrist gekoppelt, die für die Körperschaftsteuer des Zuwendungsempfängers gilt.. Bevor ein Haftungsbescheid erteilt wird, müssen die Finanzbehörden dem Haftenden zunächst rechtliches Gehör gewähren.. Im Bescheid müssen sie später zudem die Gründe für die getroffene Ermessensentscheidung darstellen.. Eheleute stehen immer wieder vor der Frage, wie sie ihre Einkünfte dem Finanzamt erklären sollen: in einer gemeinsamen oder einer getrennten Einkommensteuererklärung? Je nach Entwicklung der Einkommen sollten die Partner immer wieder prüfen, ob die gewählte Veranlagungsform noch die richtige ist.. Insbesondere wenn beide gewerblich aktiv sind, empfiehlt sich eine genaue Prüfung, wie ein Streitfall vor dem Finanzgericht Münster zeigt.. Zum Hintergrund.. Ein Ehepaar, das im Streitjahr 2006 mit einem Gewerbebetrieb sehr gut verdiente, hatte sich für eine getrennte Veranlagung entschieden.. Dabei wies der Ehemann keine Einnahmen aus dem Gewerbebetrieb aus und musste dem entsprechend auch wenig Steuern zahlen.. Bei einer Betriebsprüfung im Jahr 2011 kam die Beteiligung jedoch ans Tageslicht mit der Folge, dass die Gewinnzuweisung zwischen den Eheleuten neu aufgeteilt und eine satte Steuernachzahlung von 328.. 000 EUR fällig wurde.. Erschwerend kamen Nachzahlungszinsen von 80.. 000 EUR hinzu.. Um diese finanzielle Belastung zu reduzieren, beantragte das Ehepaar den Wechsel in die gemeinsame Veranlagung.. Damit reduzierte sich die Einkommensteuernachzahlung auf 151.. 000 EUR.. Dennoch verlangte das Finanzamt Nachzahlungszinsen in unveränderter Höhe.. Nachdem das Finanzamt den Antrag auf Halbierung der Nachzahlungszinsen abgelehnt hatte, zogen die Eheleute vor das Finanzgericht Münster mit der Begründung, dass nur auf die endgültig festgesetzte Steuer von 151.. 000 EUR Zinsen berechnet werden dürften.. Finanzgericht: Entscheidung des Finanzamts rechtswidrig.. So sah es auch das Finanzgericht Münster.. Die Begründung der Richter: Einen Teil der Zinsen nicht zu erlassen, sei ein Ermessensfehler und damit rechtswidrig.. Zwar entspräche es der Gesetzeslage, dass die Nachzahlungszinsen auf Grundlage der ursprünglichen Steuernachforderung zu berechnen sind.. Auch eine rückwirkende Umstellung auf eine Zusammenveranlagung habe keine Auswirkungen für bereits festgesetzte Zinsen.. Diese Regelung könne im Einzelfall jedoch nicht angemessen sein.. Daher muss das Finanzamt über den Antrag der Kläger neu entscheiden.. Hierbei müsse es bei der Berechnung der Zinsen deutlich machen, welchen Liquiditätsvorteil der Kläger gehabt habe.. Des Weiteren müsse sich das Finanzamt mit der Frage auseinandersetzen, ob der Wechsel in eine andere Veranlagungsform eine Zinsfestsetzung erst ab der Kenntnis einer belastenden Feststellung auslöst.. Praxistipp.. Die rechtlichen Grundlagen für Nachzahlungszinsen sind in 233a der Abgabenordnung geregelt, der auch Gegenstand dieses Rechtsstreits ist.. Er gilt als eine schwierigsten Bestimmungen der gesamten Abgabenordnung.. Zwar ist der Ausgangsfall, dass die Nachverzinsung 15 Monate nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem die Steuer entstanden ist ( 233a Abs.. 2 AO), einsetzt, noch als relativ einfach anzusehen.. Den richtigen Zinsbetrag zu ermitteln, wenn die Steuerfestsetzung später geändert wird so wie in diesem Fall, bereitet aber erhebliche Probleme.. Denn der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs zufolge ist ein erstmaliger Antrag auf Zusammenveranlagung zwar als ein Ereignis mit Rückwirkung anzusehen, das aber nach der gesetzlichen Regelung in der Abgabeordnung keine Auswirkungen auf die Berechnung der Zinsnachzahlung haben kann.. Zweck der Bestimmung ist es lediglich, die Zinsvorteile, die der Steuerzahler aufgrund der verspäteten Steuerzahlung hatte, abzuschöpfen oder auch Zinsnachteile zu beseitigen.. Im Streitfall hatte der Kläger indes keinen Zinsvorteil erlangt, sodass die Festsetzung der Zinsen zumindest in der Höhe, wie sie vor dem Antrag auf Zusammenveranlagung berechnet wurde, dem Sinn des Gesetzes widersprach.. Die Entscheidung des Finanzgerichts ist daher plausibel, die endgültige Berechnung aber weiterhin dem Finanzamt überlassen.. Der Bundesgerichtshof hat endlich, aber nicht abschließend, entschieden, ob Radfahrern ohne Schutzhelm bei Unfällen weniger Schadenersatz zugesprochen werden kann.. Es ging um die Frage, ob für Freizeitradler und Radler auf dem Weg zur Arbeit das Nichttragen eines Helms eine Obliegenheitsverletzung darstellt und damit zu einer entsprechenden Mithaftungsquote führt.. Geklagt hatte, mit Unterstützung des ADFC, eine Radfahrerin aus Schleswig-Holstein.. Sie war 2011 auf dem Weg zur Arbeit schwer am Kopf verletzt worden.. Radfahrerin mit Autotür zu Fall gebracht.. Eine Autofahrerin hatte am Straßenrand geparkt und unmittelbar vor der sich nähernden Radfahrerin die Tür geöffnet.. Die Radlerin prallte dagegen und stürzte.. Von der Autofahrerin und deren Versicherung verlangt sie Schadenersatz.. Oberlandesgericht entschied noch auf Mitverschulden.. Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein hatte der Klägerin ein Mitverschulden von 20 % angelastet, weil sie keinen Schutzhelm getragen und damit Schutzmaßnahmen zu ihrer eigenen Sicherheit unterlassen habe.. Der Bundesgerichtshof hat nun das Urteil aufgehoben und der Klage in vollem Umfang stattgegeben.. Das Nichttragen eines Fahrradhelms führt nicht zu einer Anspruchskürzung wegen Mitverschuldens.. Für Radfahrer ist Tragen eines Schutzhelms nicht Pflicht.. Die Begründung des Bundesgerichtshofs.. Für Radfahrer sei das Tragen eines Schutzhelms nicht vorgeschrieben.. Zwar könne einem Geschädigten auch ohne einen Verstoß gegen Vorschriften haftungsrechtlich ein Mitverschulden anzulasten sein,.. dazu müsse er aber diejenige Sorgfalt außer Acht lassen, die ein ordentlicher und verständiger Mensch zur Vermeidung eigenen Schadens anzuwenden pflegt.. Zu unvorsichtig? Nicht nach allgemeinem Verkehrsbewusstsein zum Unfallzeitpunkt.. Ein solches Mitverschulden wäre hier laut Bundesgerichtshof zu bejahen, wenn das Tragen von Schutzhelmen zur Unfallzeit nach allgemeinem Verkehrsbewusstsein zum eigenen Schutz erforderlich und zumutbar gewesen wäre.. Ein solches Verkehrsbewusstsein hat es jedoch zum Zeitpunkt des Unfalls der Klägerin noch nicht gegeben.. Die allermeisten fahren ohne.. So trugen nach repräsentativen Verkehrsbeobachtungen der Bundesanstalt für Straßenwesen im Jahr 2011 innerorts nur 11 % der Fahrradfahrer einen Schutzhelm.. Das reichte dem Bundesgerichtshof nicht, um den fehlenden Helm bei der Klägerin zu sanktionieren und eine Kürzung des Schadensersatzes durch die Kfz-Haftpflicht der Autofahrerin abzunicken.. Hinweis.. Inwieweit in Fällen sportlicher Betätigung des Radfahrers das Nichtragen eines Schutzhelms ein Mitverschulden begründen kann, war nicht zu entscheiden.. Das Oberlandesgericht betonte in seiner Entscheidung, dass ein sportlich fahrender Radfahrer, der sich nicht lediglich von A nach B bewege, sondern das Fahrrad auch als Sportgerät nutze, fahrlässig handle, wenn er ohne Helm fahre.. Merke aber auch: Fahren ohne Helm gefährdet Ihre Gesundheit! warnt die Weltgesundheitsorganisation.. Wehrt sich der Mieter gegen eine Verletzung seines Hausrechts durch die Vermieterin dadurch, dass er die Vermieterin vor die Tür trägt, rechtfertigt dies nicht ohne weiteres die Kündigung des Mietverhältnisses.. Die Vermieterin eines Hauses verlangt vom Mieter nach einer fristlosten Kündigung die Räumung.. Das Mietverhältnis besteht seit Juli 2006.. Am 16.. 8.. 2012 suchte die Vermieterin den Mieter vereinbarungsgemäß auf, um Rauchwarnmelder im Haus zu begutachten.. Nachdem die Vermieterin gegen den Willen des Mieters versucht hatte, weitere Zimmer zu betreten, kam es zu einer Auseinandersetzung.. Der Mieter forderte die Vermieterin auf, das Haus zu verlassen.. Dem kam die Vermieterin nicht nach.. Daraufhin umfasste der Mieter die Vermieterin mit den Armen und trug sie aus dem Haus.. Aufgrund dieses Vorfalls kündigte die Vermieterin das Mietverhältnis fristlos, hilfsweise ordentlich.. Da der Mieter die Kündigung nicht akzeptiert, klagt die Vermieterin auf Räumung.. Der Bundesgerichtshof gibt dem Mieter Recht.. Die Kündigung ist weder als fristlose noch als ordentliche Kündigung wirksam.. Die Vertragsparteien hatten vereinbart, dass die Vermieterin (nur) die Räume mit den angebrachten Rauchmeldern in Augenschein nehmen sollte.. Zu einer weiteren eigenmächtigen Besichtigung war die Vermieterin nicht berechtigt.. Indem die Vermieterin gleichwohl gegen den Willen des Mieters eine Besichtigung anderer Räume durchsetzen wollte und das Haus trotz Aufforderung des Vermieters nicht verlassen hat, hat sie das Hausrecht des Mieters verletzt.. Sie trägt deshalb zumindest eine Mitschuld an dem nachfolgenden Geschehen.. Mitverschulden der Vermieterin.. Angesichts der Gesamtumstände, insbesondere des vorangegangenen pflichtwidrigen Verhaltens der Vermieterin, ist das mit der Kündigung beanstandete Verhalten des Mieters keine so gravierende Pflichtverletzung, dass der Vermieterin nicht zugemutet werden könnte, das Mietverhältnis fortzusetzen; dies selbst dann, wenn der Mieter die Grenzen erlaubter Notwehr geringfügig überschritten haben sollte.. Eine fristlose Kündigung war daher nicht gerechtfertigt.. Auch eine Vertragsverletzung von einem Gewicht, das ein berechtigtes Interesse der Vermieterin an der Beendigung des Mietvertrags rechtfertigt, lag unter diesen Umständen nicht vor.. Deshalb ging auch die hilfsweise erklärte ordentliche Kündigung ins Leere.. Ein längerer beruflicher Auslandsaufenthalt des Mieters begründet ein berechtigtes Interesse daran, Teile der Wohnung unterzuvermieten.. Verweigert der Vermieter die Erlaubnis zur Untervermietung pflichtwidrig, muss er Schadensersatz leisten.. Die Mieter einer Wohnung verlangen von der Vermieterin Schadensersatz, weil die Vermieterin einer Untervermietung der Wohnung nicht zugestimmt hat.. Das Mietverhältnis über die Dreizimmerwohnung besteht seit 2001.. Seit November 2010 halten sich die Mieter in Kanada auf, weil einer von ihnen zum 1.. 1.. 2011 eine zeitlich befristete Tätigkeit in Ottawa aufgenommen hat.. Im August 2010 unterrichteten die Mieter die Hausverwaltung von ihrer Absicht, die Wohnung mit Ausnahme eines von ihnen weiter genutzten Zimmers ab dem 15.. 2010 voraussichtlich für zwei Jahre an eine namentlich benannte Interessentin unterzuvermieten, weil sie sich in dieser Zeit aus beruflichen Gründen regelmäßig im Ausland aufhalten würden.. Die Vermieterin verweigerte die Zustimmung zur Untervermietung.. Daraufhin klagten die Mieter auf Zustimmung.. Das Amtsgericht verurteilte die Vermieterin im Oktober 2011, der Untervermietung bis Ende 2012 zuzustimmen.. Die Mieter verlangen nun von der Vermieterin Zahlung entgangener Untermiete für den Zeitraum 15.. 2010 bis 30.. 2011 in Höhe von 7.. 475 EUR.. Der Bundesgerichtshof gibt den Mietern Recht.. Die Vermieterin muss Schadensersatz zahlen.. Die Mieter hatten einen Anspruch auf Gestattung der Untervermietung zweier Zimmer.. Indem die Vermieterin die Zustimmung zur Untervermietung verweigert hat, hat sie schuldhaft eine mietvertragliche Pflicht verletzt und ist zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens in Form des Mietausfalls verpflichtet.. Der Wunsch der Mieter, im Hinblick auf die befristete Arbeitstätigkeit eines der Mieter im Ausland von berufsbedingt entstehenden Reise- und Wohnungskosten entlastet zu werden, stellt ein berechtigtes Interesse zur Untervermietung eines Teils der Wohnung dar.. Dem Anspruch auf Gestattung der Untervermietung stand auch nicht entgegen, dass die Mieter nur ein Zimmer der Dreizimmerwohnung von der Untervermietung ausnehmen und auch dieses während ihres Auslandsaufenthalts nur gelegentlich zum Übernachten nutzen wollten.. Das Gesetz gibt weder vor, wie groß der beim Mieter verbleibende Teil der Wohnung sein muss, noch trifft es eine Aussage, wie der Mieter diesen Rest nutzen muss.. Es reicht aus, wenn der Mieter ein Zimmer zurückbehält, um hierin Einrichtung zu lagern und/oder hierin gelegentlich zu übernachten.. Die Vermieterin kann sich bezüglich der verweigerten Zustimmung zur Untervermietung nicht auf einen unverschuldeten Rechtsirrtum berufen.. Die Frage, ob der Mieter in Fällen wie dem vorliegenden die Erlaubnis zur Untervermietung beanspruchen kann, war zwar noch nicht höchstrichterlich geklärt.. Die Vermieterin hätte aber in Erwägung ziehen müssen, dass sie der Untervermietung  ...   seiner Einkommensteuererklärung gab er die Höhe seines Gewinns aus der Aufsichtsratstätigkeit mit 3.. 035 EUR an und fügte eine Bescheinigung der Volksbank über die Höhe der Einnahmen von 6.. 071 EUR bei.. Er fertigte aber weder eine Gewinnermittlung noch eine Anlage EÜR.. Das Finanzamt setzte im Steuerbescheid den erklärten Gewinn an.. Nach Eintritt der Bestandskraft wurde dem Finanzamt mittels einer Kontrollmitteilung die exakte Höhe der Aufsichtsratsvergütung des Klägers mitgeteilt, das daraufhin einen geänderten Bescheid erließ und nunmehr einen Gewinn von 5.. 065 EUR berücksichtigte.. Der Kläger erhob nach erfolglosem Einspruch Klage beim Finanzgericht und begehrte die Aufhebung des Änderungsbescheids.. Das Finanzgericht Baden-Württemberg gab der Klage mit der Begründung statt, dass dem Finanzamt die Höhe der Betriebseinnahmen nicht nachträglich bekannt geworden ist.. Aufgrund der zusammen mit der Steuererklärung vorgelegten Bankbescheinigung kannte das Finanzamt die Höhe der Einnahmen aus der Aufsichtsratstätigkeit.. Wenn demgegenüber ein deutlich niedrigerer Gewinn erklärt wird, ohne dass eine Gewinnermittlung vorgelegt wird, hätte das Finanzamt Anlass zu weiteren Ermittlungen gehabt.. Wenn es zum Zeitpunkt des ersten Steuerbescheids diese Ermittlungen nicht anstellt, so ist es nicht berechtigt, diesen Bescheid nach Eintritt der Bestandskraft zu Ungunsten des Klägers zu ändern.. Das Gericht hielt es für unbeachtlich, dass die Höhe der Betriebseinnahmen dem Finanzamt nicht auf einem amtlichen Vordruck, sondern lediglich formlos durch Vorlage einer Bescheinigung der Volksbank mitgeteilt worden ist.. Fahrtkosten zum Ausbildungsbetrieb können nur steuerfrei erstattet werden, wenn es sich dabei um eine Auswärtstätigkeit handelt.. Auch bei Auszubildenden stellt sich die Frage, ob der Ausbildungsbetrieb ein fester Arbeitsplatz und damit eine sog.. erste Tätigkeitsstätte ist (früher: regelmäßige Arbeitsstätte).. Wenn ja kann für die Fahrten zum Betrieb nur die Entfernungspauschale angesetzt werden, Arbeitgebererstattungen sind steuerpflichtig.. Handelt es sich hingegen um eine Auswärtstätigkeit kann die Kilometerpauschale von 0,30 EUR für die Hin- und nochmals für die Rückfahrt als Werbungskosten angesetzt bzw.. vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden.. Ausbildungsbetrieb als regelmäßige Tätigkeitsstätte.. In einem aktuellen Urteilsfall hat sich der Bundesfinanzhof (unter Berücksichtigung der Rechtslage bis 2013) mit dieser Thematik beschäftigt.. Nach seinem Urteil stellte der Ausbildungsbetrieb eine betriebliche Einrichtung des Arbeitgebers dar, der der Azubi durch seinen Ausbildungsvertrag zugeordnet ist und in der er über einen längeren Zeitraum - jedenfalls für die gesamte Dauer seines Ausbildungsverhältnisses fortdauernd und immer wieder seine durch den Ausbildungscharakter geprägte berufliche Leistung gegenüber seinem Arbeitgeber zu erbringen hatte.. Die Ausbildung im Ausbildungsbetrieb bildete auch den Kern des gesamten Ausbildungsverhältnisses, sodass sich der Ausbildungsbetrieb als ortsgebundener Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit darstellte.. Steuerliches Reisekostenrecht 2014.. Eine solche dauerhafte Zuordnung zum Ausbildungsbetrieb, wie sie im Urteilsfall und wohl auch in den meisten anderen Ausbildungsverhältnissen vorgenommen wird, führt im ab 2014 geltenden Recht ebenfalls zu einer ersten Tätigkeitsstätte im Betrieb.. Fahrtkostenerstattungen sind damit steuerpflichtig.. Will der Arbeitgeber den Auszubildenden trotzdem eine Vergünstigung zukommen lassen, kommt eine Lohnsteuerpauschalierung mit 15 % bis zur Höhe der Entfernungspauschale und eine eventuelle Übernahme der Lohnsteuer durch den Arbeitgeber in Betracht.. Das geht zwar auch für Zuschüsse zu öffentlichen Verkehrsmitteln, hier könnte aber die steuerfreie Gewährung eines Jobtickets im Rahmen der 44 EUR-Freigrenze für Sachbezüge die günstigere Alternative sein.. Ein kirchlicher Arbeitgeber darf die Besetzung einer Referentenstelle von der Mitgliedschaft in der christlichen Kirche abhängig machen.. Er ist nicht verpflichtet, an eine unberücksichtigte konfessionslose Bewerberin eine Entschädigung zu zahlen, hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschieden.. Der Beklagte ein Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) schrieb eine Stelle für einen Referenten/eine Referentin aus, um einen unabhängigen Bericht zur Umsetzung der Antirassismus-Konvention der Vereinten Nationen durch Deutschland erstellen zu lassen.. In der Stellenausschreibung wurden entsprechend den kirchlichen Bestimmungen die Mitgliedschaft in einer evangelischen oder der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen angehörenden Kirche sowie die Identifikation mit dem diakonischen Auftrag vorausgesetzt.. Die Klägerin, die nicht Mitglied einer Kirche ist, bewarb sich erfolglos um die Stelle; sie wurde zu einem Vorstellungsgespräch nicht eingeladen.. Mit ihrer Klage hat sie den Beklagten auf Zahlung einer Entschädigung wegen einer Benachteiligung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) in Anspruch genommen.. Beschränkung auf konfessionsgebundene Mitarbeiter erlaubt.. Die Klägerin wurde nicht zu Unrecht wegen ihrer Religion benachteiligt, ihr steht daher keine Entschädigung zu, urteilte das Landesarbeitsgericht.. Eine Ungleichbehandlung der Klägerin ist im Hinblick auf das verfassungsrechtliche Selbstbestimmungsrecht der Kirchen gerechtfertigt.. Dem stehen europarechtliche Bestimmungen nicht entgegen; vielmehr wird der Status, den Kirchen in den Mitgliedsstaaten nach deren Rechtsvorschriften genießen, durch die Union geachtet.. Es ist nicht zu beanstanden, dass der Beklagte für die ausgeschriebene Referententätigkeit eine Identifikation mit ihm fordert, die nach außen durch die Kirchenmitgliedschaft dokumentiert wird; deshalb darf er konfessionslose Bewerber unberücksichtigt lassen.. Ob die Klägerin die weiteren Anforderungen der Stellenausschreibung erfüllte, kann dahinstehen.. Die gesetzlich gebotene Schriftform für behördliche und gerichtliche Entscheidungen wird auch durch Übersendung per Telefax gewahrt.. Der Streit ging um die Frage, ob die Übersendung eines Einkommensteuerbescheids per Telefax die Festsetzungsverjährung unterbricht.. Die 4-jährige Festsetzungsfrist für die Veranlagung der Steuerpflichtigen X zur Einkommensteuer 2003 lief regulär mit Ablauf des Kalenderjahrs 2008 ab, da sie ihre Einkommensteuererklärung 2003 in 2004 eingereicht hatte.. Das Finanzamt übersandte den aufgrund der Erklärung ergangenen Einkommensteuerbescheid vom 30.. 12.. 2008 ausweislich des Telefaxjournals am 30.. 2008 per Telefax an das Büro der Steuerberaterin der X.. Dagegen legte X Einspruch ein mit der Begründung, wegen nicht rechtzeitiger Bekanntgabe des Bescheids sei zum 31.. 2008 Festsetzungsverjährung eingetreten.. Denn nach der 3-Tages-Fiktion gelte ein elektronisch übermittelter Bescheid erst 3 Tage nach der Absendung als bekannt gegeben.. Das Finanzamt entgegnete, die Festsetzungsfrist sei gewahrt, da der Bescheid noch vor Fristablauf den Bereich des Finanzamts verlassen habe und der X tatsächlich zugegangen sei.. Die dagegen erhobene Klage wies das Finanzgericht als unbegründet ab.. Ebenso wie das Finanzgericht hält auch der Bundesfinanzhof den Verjährungseinwand für unbegründet und wies die Revision zurück.. Der Bescheid ist formwirksam und ordnungsgemäß bekannt gegeben worden.. Der Bundesfinanzhof verweist dazu auf die ständige Rechtsprechung, nach der die Schriftform auch durch Übersendung per Telefax gewahrt ist.. Denn ein Telefax gewährleistet gleichermaßen den mit dem Gebot der Schriftlichkeit verfolgten Zweck, dass aus dem Schriftstück der Inhalt der Erklärung, die abgegeben werden soll, und die Person, von der sie ausgeht, hinreichend zuverlässig entnommen werden können.. Wichtig ist der Hinweis des Bundesfinanzhofs, dass die Übersendung per Telefax nicht als Übersendung eines elektronischen Verwaltungsakts anzusehen ist, für den eine qualifizierte elektronische Signatur nach dem Signaturgesetz erforderlich wäre.. Denn der Bundesfinanzhof vertritt die Auffassung, dass die Neuregelungen über den elektronischen Rechtsverkehr die Wirksamkeit der Bekanntgabe behördlicher oder gerichtlicher Entscheidungen per Telefax nicht berühren.. Die Bekanntgabe des Bescheids am 30.. 2008 per Telefax war somit ohne qualifizierte Signatur wirksam.. Mit dem gefaxten Einkommensteuerbescheid hat das Finanzamt daher den Ablauf der Festsetzungsfrist gehemmt.. Denn die Frist ist immer gewahrt, wenn der Bescheid vor Fristablauf den Bereich des Finanzamts mit seinem Wissen und Wollen verlassen hat und dem Adressaten tatsächlich (wenn auch erst nach Ablauf der Frist) zugegangen ist.. Auf die mit der Revision aufgeworfene Frage, ob die 3-Tage-Fiktion im Telefax-Verfahren anwendbar ist, kam es im Streitfall nicht an, da für die Fristhemmung der Zeitpunkt, zu dem der Bescheid das Finanzamt verlassen hat, entscheidend ist, nicht der Zeitpunkt des Zugangs.. Viele Arbeitnehmer verzichten auf regelmäßige Pausen am Arbeitsplatz.. Dennoch sind sie aus Gründen des Arbeitsschutzes Pflicht.. Insbesondere Jugendliche müssen in besonderem Maße geschützt werden.. Wie der Arbeitnehmer seine Pause verbringt, ist allerdings seine Sache.. Insgesamt jeder fünfte Arbeitnehmer nutzt seine Pausenzeiten im Job nicht voll aus.. Das belegt eine Studie zu den Pausenzeiten im Auftrag von Verdi, die vor kurzem veröffentlicht wurde.. Jeder zehnte unterbricht die Arbeit sogar an vielen Tagen gar nicht.. Der Arbeitgeber muss den Arbeitnehmern aber während einer zusammenhängenden Arbeitszeit Ruhepausen gewähren.. Der Begriff der Ruhepause ist gesetzlich nicht definiert.. Er wird allgemein verstanden als im Interesse des Arbeitnehmers stehende Arbeitsunterbrechung, während der er nicht zur Arbeitsleistung herangezogen werden darf und die er nach eigener Vorstellung verbringen kann.. Das Direktionsrecht liege beim Arbeitgeber.. Er bestimmt, wann Mitarbeiter ihre Auszeit nehmen.. Allerdings muss er sich an die Vorgaben des Arbeitszeitgesetzes halten.. Die Ruhepausen betragen grundsätzlich bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden 30 Minuten und bei einer Arbeitszeit von mehr als 9 Stunden 45 Minuten.. Länger als 6 Stunden hintereinander dürfen Arbeitnehmer nicht ohne Ruhepause beschäftigt werden.. Wann Jugendliche Pause machen sollen.. Im Voraus feststehende Ruhepausen von angemessener Dauer müssen allen Jugendlichen gewährt werden.. Als Ruhepause gilt nur eine Arbeitsunterbrechung von mindestens 15 Minuten.. Die Ruhepausen müssen bei einer Arbeitszeit von mehr als 4,5 bis zu 6 Stunden mindestens 30 Minuten betragen, bei einer Arbeitszeit von mehr als 6 Stunden mindestens 60 Minuten.. Sie dürfen frühestens 1 Stunde nach Beginn und müssen spätestens 1 Stunde vor Ende der Arbeitszeit gewährt werden.. Länger als 4,5 Stunden dürfen Jugendliche nicht ohne Pause beschäftigt werden.. Die Pause muss in angemessener zeitlicher Lage gewährt werden, frühestens eine Stunde nach Beginn der Arbeit und spätestens 1 Stunde vor deren Ende.. Länger als 4,5 Stunden hintereinander darf ein Jugendlicher nicht ohne Pause beschäftigt werden.. An Berufsschultagen, an denen der Jugendliche noch in betriebliche Ausbildungsmaßnahmen einbezogen werden darf, sind die 4,5 Stunden einschließlich der Pausen anzurechnen.. Diese Mindestanforderungen an den Umfang der Pausen müssen unter Umständen angemessen verlängert werden, wenn dies aufgrund der Belastung durch die Tätigkeit oder mit Rücksicht auf die Gesundheit des Jugendlichen erforderlich ist.. Was Arbeitnehmer in der Pause machen, ist ihre Sache.. Der Chef kann die Gestaltung der Mittagspause nicht vorschreiben.. Ob Arbeitnehmer in der Pause Sport treiben oder essen gehen, ist allein ihre Sache.. Auch darf der Arbeitgeber ihnen nicht untersagen, den Arbeitsplatz oder das Betriebsgelände zu verlassen.. Macht er es dennoch, können Beschäftigte sich an den Betriebsrat wenden.. Es ist allein die Entscheidung der Arbeitnehmer, wie sie ihre freie Zeit verbringen wollen.. Einen gesetzlichen Anspruch auf eine Raucherpause gibt es jedoch nicht.. Wer ab und an vor die Tür treten möchte, um zu rauchen, muss das mit dem Arbeitgeber im Einzelfall aushandeln.. Stellenbewerber arbeiten immer häufiger ein paar Tage im künftigen Betrieb, um diesen zunächst kennenzulernen.. Ist das Probearbeit oder sind das Schnuppertage, wie ein sog.. Einfühlungsverhältnis oft genannt wird? Tritt Versicherungspflicht ein und fallen hierfür Beiträge an?.. Die Probearbeitsverhältnisse sind von Anfang an auf echte Arbeitsverhältnisse ausgerichtet.. Der Bewerber übernimmt auf Anweisung des Firmenchefs betriebliche Arbeiten.. Der Arbeit Leistende ist in den Betrieb eingegliedert und untersteht dem Weisungsrecht des Betriebes.. Die Arbeit wird bezahlt.. Die Beschäftigung unterscheidet sich inhaltlich also nicht von den Beschäftigungen der übrigen Arbeitnehmer.. Deshalb tritt für diese Zeit der Probebeschäftigung Sozialversicherungspflicht nach den allgemein gültigen Regelungen ein.. Keine Versicherungspflicht von Schnuppertagen.. Schnuppertage in einem Betrieb sind wie folgt gekennzeichnet: Der Arbeitgeber weist dem Schnupperkandidaten keine betrieblichen Arbeiten zu, die dieser alleine und selbstständig erledigt.. Die Arbeitsleistung erfolgt rein freiwillig.. Bestimmte Arbeitszeiten müssen nicht eingehalten werden.. Darüber hinaus besteht kein Anspruch auf Bezahlung.. Ein Arbeitsverhältnis liegt unter diesen Umständen nicht vor.. Aufgrund der Schnuppertage tritt auch keine Sozialversicherungspflicht ein.. Zahlen die Arbeitgeber ausnahmsweise doch eine Entschädigung für den Zeitaufwand, ist folgendes wichtig: In einer Vereinbarung ist eindeutig zu formulieren, dass es sich nicht um eine Vergütung für die geleistete Arbeit handelt.. Unfallversicherung bei Einfühlungsverhältnis.. Bei Probearbeitsverhältnissen wie oben dargestellt ist eine Absicherung über die zuständige Berufsgenossenschaft kein Problem.. Der Unfallversicherungsschutz bei Einfühlungsverhältnissen besteht allerdings nur, wenn der Bewerber Leistungsempfänger der Bundesagentur für Arbeit ist und die Schnupperphase auf Veranlassung der Arbeitsverwaltung durchgeführt wird.. Sofortmeldung bei Probearbeit und Schnupperarbeit.. Eine Sofortmeldung ist ungeachtet der Bezeichnung und unbeachtlich der Zahlung eines Arbeitsentgelts abzugeben, wenn im Rahmen des Probearbeits- oder Schnupperarbeitsverhältnisses eine tatsächliche Arbeitsleistung erbracht werden soll.. Bei den sog.. Einfühlungsverhältnissen wird dem Arbeitnehmer die Möglichkeit gegeben, die betrieblichen Gegebenheiten kennenzulernen.. Soweit dabei keine tatsächliche Arbeitsleistung erbracht wird, ist keine Sofortmeldung abzugeben.. Haftpflichtversicherung bei Schnupperarbeit.. Soweit der Schnupperkandidat Verursacher eines Schadens im Betrieb ist, ist dessen private Haftpflichtversicherung zuständig.. Bei Zweifeln sollte sich der Arbeitgeber im Vorfeld schriftlich bestätigen lassen, dass der Bewerber über eine solche Haftpflichtversicherung verfügt.. Lohnsteuerliche Behandlung.. Erhält der Bewerber für seine Tätigkeit im Betrieb eine Vergütung, stellt diese Arbeitslohn dar, für die der Arbeitgeber grundsätzlich Lohnsteuer, Kirchensteuer sowie den Solidaritätszuschlag einbehalten und abführen muss.. Ist der Bewerber unbeschränkt steuerpflichtig, erfolgt der Lohnsteuerabzug nach seinen persönlichen Lohnsteuerabzugsmerkmalen (ELStAM).. Für beschränkt steuerpflichtige Personen werden in 2014 noch keine ELStAM bereitgestellt.. In diesem Fall muss der Bewerber eine Besondere Bescheinigung für den Lohnsteuerabzug bei dem für den Arbeitgeber zuständigen Betriebsstättenfinanzamt beantragen und dem Arbeitgeber vorlegen.. Minijobber können sich von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen.. Eine Befreiung hat neben der Beitragsersparnis aber auch Folgen, die zunächst vielleicht nicht bedacht werden.. Deshalb ist es wichtig zu wissen, in welcher Weise und wie lange die Befreiung wirkt.. Der Minijobber verzichtet mit der Befreiung von der Rentenversicherungspflicht (RV-Pflicht) auch auf den Erwerb vollwertiger Leistungsansprüche in der Rentenversicherung.. Unter Umständen kommt diese Erkenntnis aber zu spät, wenn der Minijobber Leistungen beim Rentenversicherungsträger beantragt.. Diese werden durch den Rentenversicherungsträger mangels Pflichtbeitragszahlung abgelehnt.. Dann ist es jedoch zu spät.. Einen Weg zurück gibt es nicht, solange die Befreiung wirkt.. Dauer der Befreiungswirkung für Minijobs.. Die vom Arbeitnehmer beantragte Befreiung von der Rentenversicherungspflicht gilt für die gesamte Dauer des Minijobs.. Sie kann nicht widerrufen werden.. Bei Arbeitnehmern mit mehreren Minijobs und einem regelmäßigen Gesamt-Arbeitsentgelt bis 450 EUR im Monat kann die Befreiung von der RV-Pflicht nur einheitlich erklärt werden.. Somit wirkt der einem Arbeitgeber gegenüber ausgehändigte Befreiungsantrag zugleich für alle zeitgleich ausgeübten Minijobs, also auch für später hintretende Minijobs.. In solchen Fällen verliert der Befreiungsantrag erst dann seine Wirkung, wenn der letzte Minijob, für den die Befreiung gilt, beendet wird.. Beispiele 1:.. Minijob A: 1.. 2013 bis 31.. 2014.. Minijob B: 1.. Fristgerechte Befreiung beantragt ab 1.. 2013.. Befreiungswirkung für Minijob: A: 1.. B: 1.. 2014 bis a.. w.. Beispiele 2:.. 4.. Beispiel 3:.. 2013 bis a.. Minijobs: Befreiung von der RV wirkt bei Beschäftigungsunterbrechung fort.. Nachdem ein Minijob beendet wurde, tritt bei Neuaufnahme eines Minijobs grds.. zunächst wieder RV-Pflicht ein.. Von der RV-Pflicht kann sich der Arbeitnehmer auf Antrag befreien lassen.. Dies gilt jedoch nicht, wenn der neue Minijob innerhalb von 2 Monaten bei demselben Arbeitgeber aufgenommen wird.. In diesen Fällen wird (widerlegbar) vermutet, dass es sich immer noch um dieselbe Beschäftigung handelt, in der die Befreiung von der RV-Pflicht erfolgt ist.. Für diesen Sachverhalt verliert die Befreiung nicht ihre Wirkung und muss auch nicht erneut erklärt werden.. Unbezahlter Urlaub und Arbeitsunfähigkeit von Minijobbern.. Darüber hinaus gelten Minijobs nicht als beendet, wenn sie nur deshalb abgemeldet werden, weil sie länger als einen Monat ohne Entgeltzahlung (z.. bei mehr als 6-wöchiger Arbeitsunfähigkeit oder unbezahltem Urlaub) unterbrochen werden (Meldegrund 34 ).. In diesen Fällen endet die Wirkung der Befreiung von der RV-Pflicht nicht, weil das Arbeitsverhältnis weiter besteht und die sozialversicherungsrechtliche Beschäftigung nach der Unterbrechung mit dem Tag der Arbeitsaufnahme wieder vom Arbeitgeber angemeldet wird (Meldegrund 13 ).. Neuer Befreiungsantrag von Minijobbern bei Betriebsübergang.. Ein Betriebsübergang im Sinne von 613a BGB begründet aus Sicht der Sozialversicherung eine neue Beschäftigung zum neuen Inhaber des Betriebes.. Die alte Beschäftigung wird grds.. mit dem Tag vor dem Betriebsübergang zur Sozialversicherung abgemeldet und die neue Beschäftigung ab dem Tag des Betriebsübergangs unter einer neuen Betriebsnummer angemeldet.. Wenn die Befreiung von der Rentenversicherungspflicht in einem Minijob gewünscht wird, der bereits vor dem Betriebsübergang zum alten Inhaber bestand, ist diese vom Arbeitnehmer (ggf.. erneut) zu beantragen.. Dabei ist es unerheblich, dass beim Betriebsübergang formal kein neuer Arbeitsvertrag geschlossen wird.. Wird ein Dienstwagen für die Privatnutzung unentgeltlich oder verbilligt überlassen, führt dies zu einem lohnsteuerlichen Vorteil.. Das gilt unabhängig davon, in welchem Umfang der Arbeitnehmer den Pkw tatsächlich privat nutzt.. Der Bundesfinanzhof hat dies erneut bestätigt.. Der Fall.. Im aktuellen Urteilsfall war der Ansatz eines geldwerten Vorteils wegen der privaten Nutzung eines Firmenwagens für einen Gesellschafter-Geschäftsführer streitig.. Die GmbH überließ dem Kläger im Streitzeitraum für betriebliche Zwecke jeweils ein Fahrzeug.. Bei einer Lohnsteuer-Außenprüfung kam das Finanzamt zu der Auffassung, das Fahrzeug habe auch für die Privatnutzung uneingeschränkt und kostenlos zur Verfügung gestanden.. Der monatliche Sachbezug sei mit monatlich 1 % des Bruttolistenpreises anzunehmen.. Zusätzlich sei der geldwerte Vorteil für Fahrten zwischen Wohnung und Arbeitsstätte mit monatlich 0,03 % des Bruttolistenpreises je Entfernungskilometer zu erfassen.. Privatnutzung konnte nicht widerlegt werden.. Sowohl beim Finanzgericht wie jetzt auch beim Bundesfinanzhof ist die dagegen gerichtete Klage gescheitert.. Der Geschäftsführer hatte zeitweise zwar ein Fahrtenbuch geführt und dies im Klageverfahren auch vorgelegt, es war jedoch nicht ordnungsgemäß und unvollständig.. Freiwilliger Verzicht auf Privatnutzung nicht ausreichend.. Nicht anerkannt haben die Gerichte auch das Vorbringen des Klägers, er habe zunächst mit seinem Mitgeschäftsführer vereinbart, dass eine Eintragung in das Fahrtenbuch erfolgen solle, wenn das von der GmbH überlassene Fahrzeug privat genutzt werde.. Dann habe er sich aber entschieden, keine Privatfahrten zu machen, weil ihm dies steuerlich zu ungünstig erschienen sei.. Nach dem Urteil des Bundesfinanzhofs wird hierdurch kein Verbot zur Privatnutzung zum Ausdruck gebracht, sondern vielmehr die freiwillige Entscheidung, von der eingeräumten Möglichkeit der Privatnutzung keinen Gebrauch zu machen.. Diese Absprache stellt kein generelles privates Nutzungsverbot dar, sondern die Erlaubnis für eine zumindest gelegentliche Privatnutzung.. Der Bundesfinanzhof bestätigt damit seine Rechtsprechung aus 2013:.. Wenn der Arbeitgeber die Privatnutzung erlaubt, ist ein geldwerter Vorteil zu versteuern.. Er kann entweder per Fahrtenbuch oder falls dies nicht vorliegt oder nicht ordnungsgemäß ist nach der 1 %-Regelung versteuert werden.. Ein Gegenbeweis oder ein Nachweis einer geringeren Nutzung mit anderen Belegen ist hier nicht möglich.. Davon abzugrenzen sind jedoch die Fälle, in denen die Privatnutzung untersagt ist.. Ein ernst gemeintes Privatnutzungsverbot für den Firmenwagen wird regelmäßig anerkannt.. Diese Rechtsauffassung hat inzwischen auch die Finanzverwaltung übernommen.. Praxistipp für Wenignutzer.. Für Wenigfahrer können steuerliche Nachteile nur durch die Führung eines Fahrtenbuchs vermieden werden.. Das kann aber nicht nachträglich erstellt werden, sondern muss fortlaufend geführt werden und sollte insgesamt folgende Angaben enthalten:.. Datum und Kilometerstand zu Beginn und Ende jeder einzelnen Auswärtstätigkeit;.. Reiseziel und Reiseroute;.. Reisezweck und aufgesuchte Geschäftspartner;.. Nachweis der privaten Fahrten.. HaufeIndex 1487664..

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  • Title: Rechtsanwalt und Steuerberater Ottmar Gerhardt - Fachanwalt für Strafrecht und Steuerrecht in Leipzig
    Descriptive info: Anbieter im Sinne des 5 TMG ist der Rechtsanwalt / Steuerberater der Kanzlei:.. 04317 Leipzig.. : 0341/9628990.. : 0176/75780319.. Fax: 0341/9628991.. E-Mail:.. Gerhardt@ra-stb.. org.. Die Kanzlei besteht aus dem Rechtsanwalt / Steuerberater: Ottmar Gerhardt.. Dieser ist in Deutschland als Rechtsanwalt und Steuerberater zugelassen und gehört der.. Rechtsanwaltskammer.. sowie der.. Steuerberaterkammer des Freistaates Sachsen.. an.. Kammern und zugleich zuständige Berufsaufsicht:.. Rechtsanwaltskammer Sachsen.. , Glacisstraße 6, 01099 Dresden sowie.. , Emil-Fuchs-Straße 2, 04105 Leipzig.. Anzuwendendes Berufsrecht:.. Bundesrechtsanwaltsordnung.. Berufsordnung für Rechtsanwälte.. Fachanwaltsordnung.. Rechtsanwaltsvergütungsgesetz.. Steuerberatungsgesetz.. Durchführungsverordnung zum Steuerberatungsgesetz.. Berufsordnung der Bundessteuerberaterkammer.. Steuerberatervergütungsverordnung.. Textfassung des Berufsrechts:.. Die genannten berufsrechtlichen Regelungen finden Sie auf der Homepage der.. Bundesrechtsanwaltskammer.. sowie auf der Homepage der.. Bundessteuerberaterkammer.. Eine Berufshaftpflichtversicherung  ...   Hinweise stellen keine Rechtsberatung in einem konkreten Fall dar.. Jeder Einzelfall hat seine Besonderheiten und muss - je nach den Einzelheiten des Sachverhalts - durch einen Rechtsanwalt / Steuerberater geprüft und bewertet werden.. Jegliche Haftung für die Nutzung dieser Informationen ist daher ausgeschlossen.. Es wird keine Gewähr für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität übernommen.. Soweit Sie konkrete Fragen zu einzelnen Themen und Problematiken haben, wenden Sie sich bitte direkt an mich.. Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle zum Zeitpunkt der Linksetzung übernehme ich keine Haftung für die Inhalte externer Links.. Für die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer: DE 186557536..

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